Sep
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Eigener Brunnen zur Wasserversorgung

Ein eigener Brunnen zur Wasserversorgung kann als Alternative zur Regenwassernutzung gebaut werden. In einigen ländlichen Regionen und in Ferienhäusern wird der eigene Brunnen ganz selbstverständlich genutzt. Wer sich mit diesem Gedanken trägt, muss einige grundlegende Dinge beachten.

Genehmigung für den Brunnen

Jede Bohrung auf Grundwasser ist anzeigenpflichtig, die Erlaubnis erteilt die Untere Wasserbehörde Ihrer Gemeinde. Sie informiert auch, in welcher Tiefe Sie das Grundwasser finden werden und wie es beschaffen ist. Wenn ein eigener Brunnen zur Wasserversorgung auch für Trinkwasser gebohrt wird, müssen Hygiene und Wasserqualität bestimmten Standards entsprechen. Das Gesundheitsamt prüft das Wasser, Sie können auch ein privates Institut beauftragen. Die Überprüfung findet im Betrieb einmal jährlich statt. Genehmigungen für einen Brauchwasserbrunnen sind leichter zu bekommen, Sie können das Wasser für den Garten, die Toilette oder die Waschmaschine verwenden. Die Installationen im Haus müssen dann von Ihrer Trinkwasserversorgung getrennt werden, um Verunreinigungen zu verhindern.

In welcher Tiefe steht das Grundwasser?

Handelsübliche Pumpen aus dem Baumarkt fördern bis 1 Bar Druck, was einer Fördertiefe von 10 m Wassersäule entspricht. Wenn Sie in 12 oder 13 m Grundwasser finden, funktioniert die Pumpe immer noch, es wird allerdings nach der Winterpause schwierig, den ersten Ansaugvorgang einzurichten, und Sie haben häufig nur einen schwachen Wasserstrahl, der bestenfalls noch für die Gartenbewässerung ausreichend ist. Der Grundwasserspiegel kann um etwa einen Meter schwanken. Sollte Ihr Grundwasser wirklich an der Grenze zwischen etwa 9 – 12 m gefunden werden, können Sie die Pumpe auch in einem Schacht um etwa 2 m tiefer legen. Ansonsten benötigen Sie eine Spezialpumpe, hier hilft ein örtlicher Brunnenbauer. Das Grundwasser bildet sich in bergigen Regionen anders als im Flachland. Hier bildet sich ein See mit relativ gleichmäßigem Niveau, abhängig nur von Regenfällen. Im Bergland läuft das Grundwasser grundsätzlich in Richtung des tiefsten Punktes.

Brunnen- und Pumpenarten

Man unterscheidet Schachtbrunnen, die im Schacht gemauert werden, der Durchmesser kann bis 1,5 m betragen. Sie sind bis etwa 8 m Tiefe wirtschaftlich. Bohrbrunnen werden allein durch die Bohrung für ein Rohr hergestellt, dieses kann weitaus tiefer reichen. Wenn sich jedoch weit unter 10 m erst Grundwasser findet, muss eine Zwischenpumpe eingebaut werden. Bohrbrunnen können einen sehr kleinen Durchmesser von nur 10 cm haben, ausreichend für das Rohr. Dieser Brunnen kann als Ramm- oder Schlagbrunnen auch von Heimwerkern selbst in die Tiefe getrieben werden, ohne Maschinen ist das allerdings mühselig. Es spart jedoch enorme Kosten. Das System kann auch als Spülbrunnen ausgeführt werden, indem in ein vorgebohrtes Loch Wasser mit hohem Druck eingespült wird. Das funktioniert allerdings nur bei weichen Böden, bei Lehm ist abzuraten.

An Pumpen gibt es die bekannten Handschwengelpumpen, selbstansaugende Kreiselpumpen (bis etwa 10 m) und Unterwassermotorpumpen aus rostfreiem Stahl, die frostfrei direkt in das Grundwasser eingebaut werden. Sie sind sehr klein, die Geräusche sind nicht zu hören, und ein Brunnenbauer baut sie in etwa einem Tag ein. Diese Lösung ist nicht die preiswerteste, aber die eleganteste.

Mrz
03

Sonnenschutzfolie und der Absatz von Sonnenschutzprodukten

 

           
  Absatz von
Sonnenschutz-Produkten nach Produkttyp 
 
  Handel | Deutschsprachiger Einzelhandel  
 
  Absatz von
Sonnenschutz-Produkten nach Produkttyp im Jahr 2009 in 1.000 Packungen
 
 
    Werte    
  Gesamt 34.135,00    
  Sonnenschutz 23.305,00    
  Selbstbräuner 5.888,00    
  Après 4.942,00    
 
  Absatz in 1.000 Packungen  

Sonnenschutzfolie

Sonnenschutzfolie

Wer in seinem Haus oder Büro an einer Südseite arbeitet, wird, auch wenn er sich grundsätzlich über die Sonne freut, über Mittag diese als lästig empfinden, da die Einstrahlung doch zuweilen sehr stark ausfällt. Hier hilft die Anbringung einer Sonnenschutzfolie, die transparent aber dennoch effizient die Sonneneinstrahlung mildert.

Hierbei gibt es verschiedene Stärken, je nach der zu erwartenden Einstrahlung. Diese Folien sind äußerst praktisch, denn sie sind leicht anzubringen, versperren nicht den Blick nach draußen, schützen aber den Bewohner des Hauses vor blendendem und damit störendem Sonnenlicht. Solch ein Sonnenschutz ist in verschiedenen Tönen in zarten Farben erhältlich, ist also nicht störend. Ein praktisches Utensil, das die Augen schützt, ohne dass man umständlich eine Jalousie anbringen muss.

Auch die eher kostspieligen automatischen Systeme, die bei Sonneneinstrahlung sofort herunter gefahren werden, sind nicht wirklich nötig. Eine einfache Folie tut ebenso gute Dienste und stellt also eine einfache und preisgünstige Lösung dar.

Aufbau der Sonnenschutzfolie

Der Aufbau einer modernen, qualitativ hochwertigen Sonnenschutzfolie besteht aus mindestens 6 Schichten.

  • Kratzfeste Beschichtung
  • Transparente Schutzfolie
  • Klare Polyesterfolie
  • Klebeschicht mit UV-Absorbern
  • Aluminiumbedampfung (oder andere Metalle)
  • Klare oder getönte Polyesterfolie mit UV-Absorbern

Es gibt jedoch auch Folie, die ohne Metall auskommt

Haltbarkeit der Sonnenschutzfolie

Im Aussenbereich beträgt die Haltbarkeit der Sonnenschtzfolie ca. 6- 13 Jahre, wobei im Innenbereich mit einer Haltbarkeit von 15 – 20 Jahren zu rechnen ist.

Weitere Schutzfolien

  • Splitterschutzfolien
  • Einbruchhemmende Folien
  • Sichtschutzfolien
  • Projektionsfolien
  • UV-Schutzfolien
  • Anti-Graffiti-Folien

 

Absatz von
Sonnenschutz-Produkten nach Produkttyp im Jahr 2009 in 1.000 Packungen
     
Quellenangaben    
     
Erhebung durch The Nielsen Company  
Name der
Erhebung
-  
Erhebungszeitraum 2009  
Untersuchungsgegenstand Segment Sun  
Besondere
Eigenschaften
-  
Altersgruppe -  
Region Deutschland  
     
Veröffentlichung    
     
Veröffentlicht durch The Nielsen Company  
Herkunftsverweis -  
Veröffentlichungsdatum 17. August 2010  
     
Hinweise: * Drogeriemärkte und Cash+Carry  

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