Feb
11

Eine bestehende Geschäftsidee zu vermarkten

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Posted in // Marketing

Filialstruktur

Hier gilt es zwei Formen zu beachten
a. die Form mit einem Rechtskreis, die besagt, dass neben einer selbständigen Muttergesellschaft viele unselbständige Nebengesellschaften (Filialen) existieren, die aber alle der großen „ Mutter“ gehören.. Hierbei arbeiten in den Nebengesellschaften die Filialleiter im Auftrag der großen Muttergesellschaft, sämtliche Abrechnungen werden jedoch in der Muttergesellschaft vorgenommen
b. bei der zweiten Form gibt es wiederum eine selbständige Muttergesellschaft und daneben ebenfalls wieder Filialen die allerdings selbständig sind und somit ihre Abrechnungen allein durchführen. Diese Filialen gehören der „Mutter“ allerdings nicht mehr zu 100% und können auch andere Rechtsformen haben wie z.b. eine GmbH, die im Handelsregister angemeldet sein muss, im Gegensatz zur einfachen Anmeldung im Gewerbeamt

Lizenzverkauf

Diese Form basiert auf dem Prinzip, jemand verkauft sein „Know how“ und versetzt somit jemanden anderen in die Lage ein gleiches Produkt mit weitgehend identischer Qualität herzustellen. Dieser Lizenzverkauf ist jedoch immer an Bedingungen geknüpft. Zum Einen ist somit gewährleistet, dass ein Markennamen nicht über eine schlechte Qualität ruiniert werden kann und es können auch Bedingungen sein , welche die territoriale Ausbreitung des Lizenzproduktes betreffen. Werden die Bedingungen nicht eingehalten kann die Lizenz entzogen werden.

Handelsvertreterstruktur

In dieser Struktur verkaufen selbständige Handelsvertreter Produkte eines Anbieters in einem Großen Territorium. Dies können sowohl Dienstleistungen von Versicherungen, Geldinstituten o.ä.sein, als auch Maschinen und Geräte. Die meisten Handelvertreterverträge werden so gestaltet, dass sie im Prinzip nur die Produkte eines Anbieters vertreiben dürfen.

Franchising

Hier existiert wiederum eine Muttergesellschaft mit vielen Franchisenehmern, die alle rechtlich selbständig sind und ein komplettes Markensortiment übernehmen. Dabei erhalten die Franchisenehmer sehr konkrete Auflagen, die exakt einzuhalten sind, ähnlich dem Lizenzverkauf. Diese Auflagen sind sehr weitreichend, wie die Lage des Objektes, Innengestaltung des Objektes, Ortslage. Ein Paradebeispiel dafür ist das Umsetzen der Geschäftsidee von „MC DONALD“, wo man, egal in welchem Land man sich gerade aufhält, das gleiche Produkt erhält. An den Franchisegeber ist vom Franchisenehmer für die Nutzung der Geschäftsidee eine Gebühr zu zahlen, gewöhnlich 5-10% vom Umsatz.

Kommissionssystem

Hierbei wird die Ware von einem Hersteller einem Händler übergeben. Die Bezahlung dieser Ware durch den Händler erfolgt aber erst, wenn er diese verkauft hat. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Hersteller noch 100%-iger Besitzer des Produktes. Nach dem Verkauf geht dieses sofort in das Eigentum des Käufers über. Der Händler hat während der ganzen Zeit seiner Verfügungsgewalt über die Ware niemals ein Eigentumsrecht erworben. Das Eigentum geht somit auf direktem Weg vom Hersteller auf den Kunden über.

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